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Wie kam es zur Gründung des GSVK

Die Aufbauzeit der Gendarmerie nach 1945 war beendet und sehr viele junge Menschen traten in die GendSchulen ein. Die Sorge um die Existenz war langsam vorbei und junge Menschen wollten auch innerhalb der Bundesgendarmerie Sport betreiben. Zum Teil gab es in anderen Bundesländern schon Sportvereine innerhalb der LGK und schon vor der Gründung des GSVK gab es schon sportliche Begegnungen, wie z.B. im Kegeln mit den Kameraden der Stmk oder im Schifahren mit den Freunden des LGK f OÖ. Allmählich wurde auch vom GZK der Dienstsport immer mehr gefördert und so ergab es sich natürlich, dass auch in Kärnten ein Gendarmerie-Sportverein gegründet wurde.

Im Jahre 1957 kam es daher zur Gründung des GSVK. Die wichtigsten Aktivitäten fanden damals in der Schisektion, Kegelsektion und in der sehr aktiven Schießsektion statt. Darüber hinaus kam es zu zahlreichen Faustballturnieren.

Nachdem sich auch die GendBeamten nunmehr Privatfahrzeuge leisten konnten, war auch in der Sektion Motorsport insofern sehr starke Tätigkeit, dass seit der Gründung des Vereines – Polizeisternfahrten in ganz Europa durchgeführt wurden und der GSVK starke Mannschaften stellte. Die Fahrt dieser Teams ging z.B. bis Nordengland (Blackpool), Frankreich, Spanien bis Polen und den nordischen Ländern.

Durch die Gründung des ÖGSV (Österr GendSportverband) als Dachverband aller Gendarmerie-Sportvereine bekam der Sport in der Gendarmerie sehr starken Auftrieb. So wurde der Dienstsport außerordentlich stark gefördert und dem GSVK oblag es, diese Sportaktivitäten auch in der Freizeit zu fördern.

Der GSVK war auch Gründungsverein des ÖGSV, dem von Anfang an Oberst iR Stanzl Emil den Vorstand angehörte. Stanzl war langj Obmann des GSVK und nach Abgang des Gründungspräsidenten des ÖGSV Obst Weitlaner der zweite gf Präsident in der Geschichte des ÖGSV. Daranach ging die Geschäftsführung nach Oberösterreich und Steiermark.

Der jetzige gf Präsident des ÖGSV ist der LGKdt von Kärnten Bgdr W. Liberda.

Gründung von Gend-Hütten

Im Jahre 1960 war der Bau des Kraftwerkes Reißeck im Mölltal beendet und der sehr rührige GendBeamte Thaller des GP Kolbnitz erwarb für den GSVK schon in der Hochgebirgsrayon eine Wohnbaracke, die vorher den Arbeitern beim Bau des Kraftwerkes gedient hatte. Es war dies ein Abenteuer, zur Hütte zu gelangen, zuerst die Auffahrt mit er Reißeckbahn, dann ein langer Fußmarsch durch einen Stollen und am Ende mußte man sich durch den Schnee arbeiten, um zur Hütte zu gelangen. Nach einigen Jahren des Betriebes wurde diese Hütte aufgegeben, da sie doch für viele Interessenten zu entlegen war.

Als Ersatz kaufte der GSVK im Bodental – unweit vom Bodenbauer – im Jahre 1968 – eine sehr nette Hütte, die jedoch leider für die vielen Interessenten zu klein war.

Nun ergriff der sehr rührige AbtInsp Regenfelder der VA die Initiative und errichtete mit vielen freiwilligen Helfern die um Gottes Lohn arbeiteten eine sehr schöne Unterkunft, die den Namen Hütte Flattnitz erhielt. von Hütte kann allerdings nicht die Rede sein. Es gibt in diesem Haus eine E-Heizung, Duschanlagen. Diese Unterkunft ist sehr stark frequentiert, insbesondere zu den Feiertagen wie Weihnachten und Ostern müßte sie nocheinmal zu groß sein, obwohl sie mit einem Gemeinschaftsraum, einer Küche, 2 Duschzellen und 8 Zimmer zu je 2 Betten bzw Stockbetten (zusätzlich) ausgestattet ist. Auch die Erreichbarkeit mit KFZ ist sehr bequem gegeben.