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Color Kick Futsal Cup 2026

Villacher Hexenkessel: Internationales Flair und Futsal-Spektakel beim Color Kick Cup

VILLACH – Die Sporthalle St. Martin bebte: Mit dem „Color Kick Futsal Cup 2026“ wurde Villach am vergangenen Samstag, 31. Jänner zum Epizentrum des österreichischen Futsal-Geschehens. In Kooperation mit dem Erstligisten LPSV Kärnten, der zum zweiten Mal als Mitveranstalter fungierte, lockte das hochkarätig besetzte Preisgeldturnier 24 Mannschaften (Live-Auslosung auf TikTok) und Massen an begeisterten Zuschauern in die Draustadt.

Rekordkulisse

Schon in den frühen Morgenstunden war klar: Dieses Turnier spielt in einer eigenen Liga. Die Zuschauerränge waren den gesamten Tag über bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Niveau der 24 Teams, die in sechs Gruppen um den Einzug in die K.O.-Phase kämpften, war beeindruckend hoch. Besonders die zwei extra aus Bosnien angereisten Teams unterstrichen den internationalen Anspruch des Events.

Spannung pur: Das Halbfinale als Derby-Generalprobe

Als die Sonne über Villach unterging, wurde es in der Halle erst richtig heiß. Im ersten Halbfinale standen sich der FC Sebi und EC Malerei gegenüber, wobei die Gäste aus Bosnien ihre Klasse ausspielten und mit einem souveränen 5:1 ins Finale einzogen.

Hoch emotional wurde es im zweiten Halbfinale: Hier trafen Auto DM und Auto MM aufeinander. „Auto DM“, ein Team gespickt mit Akteuren des Bundesligisten LPSV Kärnten rund um Spielertrainer Samir Nuhanovic, zeigte Nervenstärke. In einer packenden Partie setzte sich die Truppe mit 6:3 durch. Brisant: Diese Begegnung galt gleichzeitig als inoffizielle Generalprobe für das große Kärntner Derby in der 1. ÖFB Futsal Liga gegen den Stadtrivalen aus Klagenfurt, das bereits am Folgetag in derselben Halle auf dem Programm stand.

Finale: Lokalmatadoren unterliegen bosnischer Wucht

Das Endspiel bot Futsal-Feinkost. Die Lokalmatadoren von „Auto DM“ warfen alles in die Waagschale, mussten sich jedoch der enormen Qualität und taktischen Disziplin des bosnischen Teams EC Malerei geschlagen geben. Damit wanderte der prestigeträchtige Wanderpokal sowie das stattliche Preisgeld von 2.000 Euro über die Grenze nach Bosnien. Für „Auto DM“ blieb der starke zweite Platz (1.000 Euro), während sich das Team auf Rang drei über 500 Euro freuen durfte.

Ein Fest für den Futsal

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden nicht nur die Mannschaften, sondern auch die individuellen Topleistungen als Bester Spieler (Dino Matoruga, Auto DM), Bester Tormann (Lukas Kogler, Auto MM) und Torschützenkönig (Jasmin Rakic, EC Malerei) geehrt. Für den LPSV Kärnten war das Turnier ein voller Erfolg auf organisatorischer Ebene. Seit der Sektionsgründung im Jahr 2013 hat sich der Verein stetig entwickelt und bewiesen, dass er nicht nur auf dem Parkett der Bundesliga, sondern auch als Gastgeber internationaler Events eine feste Größe ist.

Bester Spieler Dino Matoruga
Dino Matoruga
Bester Torhüter Kogler
Lukas Kogler
Torschützenkönig
Jasmin Rakic